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„Europas beste Bauten. Mies van der Rohe Award 2017“ ab 23.08.2018 im Architekturzentrum Wien

Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur.

Wien (OTS) – Was sind die besten europäischen Architekturprojekte? Nach dem jahrelangen Museumsboom gehen die Hauptgewinne nun zum ersten Mal an zwei Wohnbauten. Alle zwei Jahre stellt die Ausstellung „Europas beste Bauten“ herausragende Architekturprojekte aus Europa in den Mittelpunkt und avancierte damit zum Publikumsmagnet. Es werden Projekte ausgezeichnet, deren visionärer Charakter als Orientierung, wenn nicht gar als Manifest für die Entwicklung zeitgenössischer Architektur dient.

Der diesjährige Preis und die Ausstellung überzeugen mit zwei wegweisenden Siegerprojekten aus dem Bereich Wohnbau: DeFlat Kleiburg in Amsterdam von NL architects gemeinsam mit XVW Architectuur sowie der Emerging Architect Winner Navez social housing in Brüssel von MSA/V+. Aus den 355 nominierten Projekten aus 36 europäischen Ländern wurden insgesamt 40 Projekte von der hochkarätigen Jury für die Ausstellung ausgewählt. Unter den 5 Finalisten finden sich unter anderem Projekte von Rudy Ricciotti und BBGK Architekci, Jerzy Kalina und Maksa. Ergänzend werden die 18 Nominierungen mit österreichischer Beteiligung präsentiert.

Ausstellungsdauer: 23.08.–22.10.2018, Ausstellungshalle 2 Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, im MQ, 1070 Wien

Öffnungszeiten: täglich 10:00–19:00

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MORIZ NÄHR Fotograf der Wiener Moderne

Moriz Nähr (1859–1945) gilt als einer der wichtigsten Erneuerer in der Fotografie im „Wien um 1900“. Sein fotografisches Werk wird heute in einem Atemzug mit dem berühmten Pariser Fotografen Eugène Atget genannt. Mit dem Jugendstilmaler Gustav Klimt verband Nähr eine lebenslange Künstlerfreundschaft und ein besonderes Netzwerk prominenter Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Philosophie. Zahlreiche Porträtaufnahmen von Klimt dokumentieren die künstlerische Verbundenheit eindrücklich. Umgekehrt ließ sich auch Klimt von den fotografischen Motiven Nährs inspirieren, wie die Übereinstimmung im Gemälde Buchenwald I von 1902 verdeutlicht. Die Legendenbildung um Moriz Nähr basiert einerseits auf der engen Verbindung zu Gustav Klimt und der Wiener Secession und andererseits auf seiner Beziehung zur Familie Ludwig Wittgensteins und dem habsburgischen Kaiserhaus, speziell zum Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, zu dessen Kammerfotograf er 1908 ernannt wurde. Aufgrund der verschiedensten Auftragsinteressenten als auch als freiberuflicher Fotograf hat sich ein vielschichtiges Oeuvre erhalten, das Landschafts- Architektur-, Porträtfotografie umfasst, und sich zudem der Street Photography (Naschmarktszenen, 1918) und Ausstellungsdokumentation (Wiener Secession) zuordnen lässt.

Ausstellung im Leopold Museum vom 24. August bis 29. Oktober 2018

Leopold Museum Privatstiftung
Adresse: Museumsplatz 1, A -1070 Wien

 

Foto: © Leopold Museum

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